Fuze Magazine THE LINES WE CROSS s/t (www.steeltownrecords.de)

Meine freundliche Nachbarin hat zu Weihnachten zwei Flaschen Bier in Geschenkpapier gepackt und mir geschenkt. Vom Fuze gab es ein paar Tage vorher die neue EP von THE LINES WE CROSS. Gepresst auf weißes Vinyl und ebenfalls schön verpackt. Die EP war auf jeden Fall schneller konsumiert als die zwei Bier - sind ja nur vier Songs. Die Wirkung beider Präsente war ähnlich nachhaltig. Soll heißen: ein kurzer Spaß und mäßig effektvoll. THE LINES WE CROSS spielen gediegenen melodischen Hardcore ohne sich dauernd an die dicken Eier zu greifen. Als Zugabe zur EP gibt es einen Download-Code, mit dem man das komplette "Screams At Sunday Morning"-Album herunterladen kann und ein gutes Gefühl: TLWC spenden einen Teil des Erlöses an ein Kinderhospiz. Saubere Sache. (Steeltown)

Daniel Münch outspoken.de

Es gibt viele Grenzen und gedachte Linien, die wir im Laufe unseres Lebens überschreiten. The Lines We Cross aus Leipzig machen das musikalisch auch, allerdings ohne davon jemals einen Schritt zu bereuen. Musikalische Grenzen werden aufgelöst und gesprengt, man nimmt sich die Freiheit zu mischen was gefällt. Heraus kommt eine 7 Inch mit 4 Songs die sich gewaschen haben. Melodie und dicke Breakdowns gepaart mit ordentlichem, dennoch recht variable Tempo geben eine Mischung die es sich lohnt anzuhören. Die Songs erinnern ein wenig an die neue Modern-Schiene, jedoch ist der Sound einfach zu punkig um wirklich in diese Schublade zu passen. Trends werden hübsch außer Acht gelassen und neben der Bühne engagieren sich die Jungs sogar noch für einen gemeinnützigen Verein namens Bärenherz. Der Opener „enlightened path“ beweist zum Beispiel schon mal richtig gute Intro -Qualitäten. Im weiteren Verlauf der Platte wird man hin und her geworfen, aber ständig von einer Melodie begleitet, die sagt: „ Alles wird wieder gut – irgendwann“. Insgesamt als ein Scheibe die Freude macht. Nach der ersten Demo 2008 und einigen Umbesetzungen im Line Up ist nun die aktuelle selftitled 7 inch (limitiert auf 500 Stck.) zu haben. Die Jungs fühlen sich on the road offensichtlich ziemlich wohl und haben mit Ihrem Bus schon Frankreich, Serbien, Rumänien, Tschechien etc. befahren bzw. die Bühnen dort bespielt. Die Platte kommt mit freundlicher Unterstützung von Steeltown Records in wählbaren Farben mit fettem Layout und einem Patch mit dem Logo der Band.

FreakO

REJECTS OF SOCIETY "Against time" LP (www.steeltownrecords.de)

Das Album wurde in 48 Stunden bei 40 Grad aufgenommen. Das sind schon extreme Bedingungen. Hoffentlich haben die Jungs aus Meran, Innsbruck und Wien genug Flüssigkeit aufgenommen, um die schweißtreibende Angelegenheit gut zu kompensieren. In der Tat wirken die 10 Songs kompakt, angepisst und furztrocken, dass der Kreislauf kurz vorm Zusammenbruch ist. R.O.S geben einen "Fuck about YOU", und ja, "You means nothing to me...". Damit der Kreislauf in Schwung kommt und bleibt, sind Hass, Wut und Punkrock die notwendigen Spurenelemente, die hilfreich sind, die schwer verdauliche Mahlzeit zu verarbeiten. Aufmüpfig, wachsam und offensiv finden sich R.O.S in der Scene scenery zurecht, Punks von der Straße sind ihre Familie, tief unter der Haut ist immer noch die Protestkultur eintätowiert. Das macht die Jungs sympathisch, obwohl manche Aussage auch ein wenig aufgesetzt wirkt und die Frage nach "echten Punx" aufwirft. Egal. Die Songs und Melodien rekrutieren sich aus einer Perspektivlosigkeit, die die meisten ziellosen Jugendlichen längst verinnerlicht haben. Insofern skizzieren R.O.S die Punkkultur und scheuen sich nicht davor, extreme Bedingungen zu schaffen. Denn nur unter diesen laufen R.O.S zur Hochform auf. --

UNDERDOG FANZINE


OX-Fanzine
URBAN REJECTS State Of The Nation EP | Steeltown | steeltownrecords.de | 12:20 ||

Aachen, Grenzland, zwei meiner momentanen Faves kommen daher. Die BOVVER BOYS und URBAN REJECTS. Untrennbar voneinander spielt auch Steve Aggro in beiden Bands. Sänger der B.BOYS und Gitarrist der URBAN REJECTS. Auch die anderen Jungs bei UR habe ich ins Herz geschlossen und genauso verhält es sich mit dem Sound. Ohne Schnörkel, klasse Oi! Punk mit Wut, Herz und Leidenschaft. Und mal ehrlich, im Dunkeln möchte ich der Bande nicht über den Weg laufen. Sympathische Truppe! Hier jetzt das Beste, was ich von UR bisher hören konnte. Das Intro ist ein schönes Reggae-Toasting, was so ziemlich im Gegensatz zu der Musik steht, aber den klaren Bezug der Band zu Ska/Reggae und– bei einigen Bandmitgliedern, zum traditionellen Skinhead Way of Life zeigt. Die anderen drei Songs behandeln eigentlich genau das Thema, was sich wie ein roter Faden durch unsere (Sub-)Kultur zieht. Wie lange nehmen die Kids, die Gesellschaft, einfach alle, die Ungerechtigkeiten noch hin? Zum Besprechen gab es vom Label Steeltown lediglich eine gebrannte CD, aber die Band drückte mir das heiß geliebte kleine schwarze Scheibchen in die Hand. Alles richtig gemacht. Eine dringende Kaufempfehlung und ich verteile die Straight Edge gefärbte Höchstnote. (10)

Sebastian Walkenhorst

Oi! The Print Fanzine
URBAN REJECTS: State Of The Nation E.P.

Ahhh! Auf dem deutschen Musikmarkt blinkt also doch noch hin und wieder ein Stern! Die Jungs aus Aachen zeigen mit ihren drei neuen Songs, wie man alles richtig macht. Klassischer Oi! ohne Schnörkelchen und Anbiederei. Dafür im Gegensatz zur letzten Veröffentlichung mit einer Gitarre mehr. Und wie immer hat die Band auch mehr zu sagen als Ficken, Saufen, Oi! Äußerst gelungenes Machwerk. Wenn EPs bloß nicht so kurz wären...Ranhalten, es gibt nur 500 Stück! Klasse Band, diese Urban Rejects.

Steeltown Records - m

Teddy Nohead Fanzine Rejects Of Society – Hometown 2007 Steeltown Records

Knapp 25 Minuten??? Bei 10 Titeln heißt das also pro Song etwa zweieinhalb Minuten Spielzeit… SO HAT DAS ZU SEIN!!! Kurz und knackig muss Hardcore für mich sein (ja, ja, Ausnahmen bestätigen undsoweiter …), ganz im Sinne alter Bands wie z.B. 7 Seconds, die, zumindest auf ihren frühen Platten, selten die 2 Minuten-Grenze durchbrochen haben. Zwar geht es auf dem 2. Album der 5 Jungs aus Merano weitaus härter zur Sache als bei den eben erwähnten Amis, allerdings auch etwas gemäßigter im Tempo. Was nicht negativ ist, den Soundtrack für aggressive Stimmungen bekommt man nämlich dennoch geliefert: man kann jemanden ja auch langsam, aber dafür mit aller Kraft in die Fresse schlagen, nicht wahr?! Hehe. Oh, ich schweife ab… Jedenfalls wirkt auf mich der Sound der Italiener (trotz meiner relativ geringen Kenntnis dieses Genres) wie eine abgespeckte Version des NYHC – welch passende Metapher, hehe. Bedeutet auf der einen Seite, dass das Circle-Pit-Rad nicht gerade neu erfunden wird, aber verdammt: wozu sollte es das auch? Die Kraft in diesem halbstündigen Gewitter liegt in der (vordergründigen) Schnörkellosigkeit; es werden keine endlos langen, strapazierenden Soli rauf und runter gezockt, 1000 verschiedene Rhythmen hintereinander gereiht oder mit der unbändigen Spielfreude eines hyperaktiven Kleinkindes die technischen Möglichkeiten eines Studios bis zum völligen Wahnsinn ausgetestet – mit einem Wort: Punkrock!!! Nach einem vergleichsweise „harmlosen“ Intro, in dem die Band ihren Stil simpel, aber verdammt passend als Streetpunk Hardcore definiert, brüllt bei „Can’t Control Me“ mit einer Power aus meinen Boxen folgendes: „Woke up this morning and i felt hate – And somehow this feeling is great!“ Noch irgendwelche Fragen??? Angepisste Lyrics, das Herz auf der Zunge, die vor lauter Wut zusammengeballte Faust in der Kehle, einen brutalen Chor im Rücken – so stell ich mir ordentlichen Hardcore vor. Hier kriegt so ziemlich jeder sein Fett ab: Sei es kapitalistisches Ungeziefer in „Bigwig“, die besserwisserische Autorität in „Can’t Control Me“, der menschenhassende Rassist in „Ignorant King“ oder der derzeitige, beinahe als Trend anzusehende Zuwachs in den Subkulturen durch die oftmals nur oberflächliche „New Generation“. Neben all dem Hass wird aber auch den schönen Dingen des Lebens wie beispielsweise der Freundschaft („Deserve The Crown“) und dem Fußball („At The Pitch“) ein wenig Platz eingeräumt. Runde Sache. Vielleicht noch kurz zur Aufmachung: das gemalte Frontcover dürfte Geschmackssache sein, das Layout im Booklet allerdings gefällt allein der Schlichtheit wegen und beherbergt alle Lyrics der Scheibe. Also, wer Bock auf einfachen, und dadurch umso aggressiveren Hardcore hat, sollte hier definitiv zuschlagen, auch wenn man wie ich eher seltener diese Gefilde aufsucht. Lohnt sich.

tom


Oi! the Print FULL SPEED AHEAD

All In Me LP Leipziger Hardcore Band, die es auch schon länger gibt. Auf dieser Platte gefallen sie mir aber nicht so wirklich gut. Sie sind mir einfach zu hard-core! Soll heissen, recht unbeweglich und festgesetzter Sound. Da werde ich nicht wirklich warm damit. Meine Ohren sind die falsche Zielgruppe glaub ich.

Steeltown Records


Oi! the Print V/A WE STAND AS ONE LP

Sehr cooler Hardcore Sampler…wobei Sampler vielleicht übertrieben ist, ist eher eine Triple-Split mit Dirtsheath, Rejects Of Society und Stage Disaster. Und Rejectds Of Society machen sich auf der Platte auch sehr gut und somit finde ich alle 3 Bands gleich gut. Kein Idioten-Poser-Hardcore sondern Musik, die ich mir ganz gerne anhöre. Die drei Bands passen von ihrem Eindruck, den sie hier machen, auch irgendwie alle sehr gut zusammen. Insgesamt sind 16 Songs drauf und das ganze Ding ist noch dazu limitiert. Vielleicht noch ein paar mehr Infos zu den Bands, das hätte nicht geschadet - aber irgendwie sprechen die Bands eh alle "one common voice"

Steeltown Records


Plastic Bomb #66, Frühjahr 2009 (auf Beilage erscheint der Song „Wake up“) V/A „We stand as one“ LP
(Steeltown Records, www.steeltownrecords.de)

Hier wird mit dem Klischee aufgeräumt, dass guter Hardcore nur aus New York kommt. Mit DIRTHSHEATH (Beeskow, Brandenburg), REJECTS OF SOCIETY (Meran, Südtirol) und STAGE DISASTER (Andernach, Rheinland-Pfalz) teilen sich drei Hardcore Band diesen 3-qay Sampler. Musikalisch geht es hier auf dieser LP ganz eindeutig in Richtung Old School bzw. New York Hardcore, wobei es für mich STAGE DISASTER die herausragende Band auf dieser LP sind. DIRTSHEATH und REJECTS OF SOCIETY machen ihre Sachen ebenfalls sehr gut, vor allem technisch haben diese beiden Bands einiges drauf. Worauf es ankommt – sie sind total authentisch und vor allem grundehrlich: sie stehen auf ihren Hardcore- Style und stehen eng zusammen, egal was da kommen mag. Musikalisch finde ich diese beiden Band aber leider doch etwas durchschnittlich, was aber eher daran liegen mag, das ich seit Ende der 80er Jahre hunderte Platten und CD´s von solchen Bands besprechen durfte. Dennoch: es sind 2 gute Band mit viel Power! Der eindeutige Knaller dagegen sind dagegen aber STAGE DISASTER aus Andernach am Rhein. Auch sie spielen Old School Hardcore der 80er Jahre, allerdings auf eine derart brachiale und umwerfende Art und Weise, das mich der Sound regelrecht elektrisiert hat. Ich kann es kaum glauben, das die 4 Songs auf der LP im Proberaum aufgenommen wurden. Diese 4 Songs sind um Längen besser, als was viele andere Band im Studio zustande bekommen. Der „We stand as one“ LP- Sampler erschien einer limitierten Auflage von 500 Stück im „schicken farbigen Vinyl“ (soll heißen: rot mit Sprenkeln) Ich finde es sehr beachtlich, wie cool man Hardcore in der Blechstadt (Eisenhüttenstadt) zelebriert, außerdem ist es hammerselten das ein Plattenlabel von einer Frau betrieben wird. Cool Scheiße, diese LP!

Helge

V.A.: WE STAND AS ONE / THE ULTIMATE HARDCORE COMPILATION LP
steeltownrecords

3er Split Platte, die auch auf 500 Limitiert, handnummeriert und auf farbigem (rot-gesprenkelt) gepresst wurde und auch hier dreht es sich um Hardcore von Bands wie Dirtsheat (Brandenburg), Rejects Of Society (Italien), Stage Disaster (Andernach). Schöner, Old School Hardcore, wie er mir gefällt und ich kann von diesen 3 Bands gar keine hervorheben, da ich alle 3 wirklich gut finde. Fettes Teil, das lohnt.

2 FRANK

crazyunited

FULL SPEED AHEAD – ALL IN ME LP
steeltownrecords

Seit Anfang Dezember ist diese, auf 500 Stück Limitierte LP auf dem Markt, die handnummeriert und in clear / rot / gesprenkelten Farbe gepresst wurde und besten Hardcore Sound am Start ist. Die CD erschien auf Halb 7 und dürfte dadurch bestimmt schon eine große Masse begeistern dürfen und wer einer der Junkies des schwarzen Goldes ist, kann jetzt zuschlagen, denn lange dürfte es diese 500derter Auflage nicht mehr zu Kaufen geben. Zusätzlich bekommt ihr noch ein schönes Beiheft in A4 mit Interviews und Texten der Band. Gesamt gesehen ein schönes Teil, mit viel Liebe zum Detail.

2 FRANK

crazyunited

REJECTS OF SOCIETY “Hometown CD” im Vertrieb von Steeltown Records

Der neueste Schlag des Eisenhüttenstädter DIY-Labels von Roimungstrupp-Thomas, der mit großer Liebe klassischen Punkgenres verfallen zu sein scheint. Konzeptionell ist er sich treu geblieben und so war bei einer weiteren Hardcoreveröffentlichung nichts weiter zu erwarten als ein Album der alten Schule. Die versprochenen Sing-a-long-Chöre kann ich zwar nur vereinzelt entdecken, aber trotzdem bleiben „Rejects Of Society“ aus Südtirol auch gerade wegen der klar erkennbaren Punkwurzeln der bisher stärkste Output auf Steeltown Records.Einzig die Abmischung schmälert den Hörgenuss etwas. Für ein Oldschool-Album ist die Produktion einfach ein wenig zu dünn und der Leadgesang, der phasenweise dem des HC-Idols Roger Miret ziemlich nahe kommt, im Vergleich dazu etwas laut. Schöner Nebeneffekt: Hier bekommt immerhin keiner irgendwelchen völlig durchgestylten Mainstreamscheiß

Marc

Moloko Plus

ROIMUNGSTRUPP “ANDERS” LP

Das 2. Album der Jungs aus Eisenhüttenstadt nun endlich auf Vinyl. Ganz schick mit ordentlich Herzblut ans Licht der Welt gebracht. Rotes Vinyl in einer 500er Auflage, von Hand Nummeriert und mit Farbigen Beiblatt mit allen Texten. Die Aufmachung is also schon mal Top. Der Inhalt steht dem auch in nix nach. 12 Songs die für mich ziemlich geradeaus in Richtung StreetPunk/ Oi gehen. Durchweg kompromisslos besitzen die Texte für mich Ehrlichkeit und Charakter. Hier wird nichts schön geredet oder das berühmte Blatt vor den Mund genommen. Warum auch? ROIMUNGSTRUPP wissen wo sie herkommen, wo der Weg Sie hinführen wird und erst recht wo die Band hingehört. Auf die Strasse, ins wahre Leben! In den Lieder wird sich sicher jeder hier und da wieder finden, soviel ist klar. Der Sound der Lp kommt erfrischend Fett rüber und drückt mit ordentlich Power durch die Boxen. Derbe roh wie es sich für eine SkinheadBand gehört. Geiles Ding

www.roimungstrupp.de

www.steeltownrecords.de

Dirtsheath „Get up and Go“ CD im Vertrieb von Steeltown Records

Ziemlich gut nach Vorne geht diese Scheibe von DIRTSHEATH, die auf den wunderschönen Namen „Get Up And Go“ hört und damit an den gleichnamigen Hit der legendären TEEN IDLES erinnert, mit denen Ian MacKaye vor MINOR THREAT Washington DC unsicher gemacht hat. Zwar ist die Schule derer sich DIRTSHEATH bedienen nicht so alt, wie die aus der die TEEN IDLES stammen, trotzdem ist der Begriff Oldschool hier nicht fehl am Platze und auch herkunftsmäßig muss auf die USA verwiesen werden um diesen Hardcorehammer einzuordnen. Ordentliche Gitarren, ein rasendes und auf den Punkt gespieltes Schlagzeug gepaart mit angepissten Vocals und zahlreichen Backup Parts, die zu ausgeprägtem Mitgrölen prädestiniert sind, schaffen ein Szenario, das nicht unbekannt erscheint, jedoch trotzdem zu begeistern weiß. Insgesamt zieht sich der ganze Spaß über zehn Songs die dabei immer zwischen angenehmen ein bis zwei Minuten pendeln, so dass den vier Jungs aus dem Osten dieses Landes durchaus guter Hardcore attestiert werden darf.

www.allschools.net

 

HC Band aus dem Osten der Republik, die hier direkt mit ihrem Opener namens “Hardcore” klarmacht wo’s langgeht. Der Opener erinnert an Stars and Stripes’ „Street Kids“ und so kloppt man sich am Ende insgesamt 10 mal durch das HC Programm, ohne dabei („Eastside Outlaws“) die eigenen Wurzeln zu vergessen. Produktion ist fett aufgezogen, wie es bei dieser Art Musik auch anders nicht sein sollte. Dazu noch ein gelungenes Booklet, das auch die Gesamterscheinung abrundet. Das was man hier macht, tut man in jedem Fall gekonnt, so dass diese Band für HC Fans sicher ein Tipp zum antesten ist.
4/7

Bezirk 7 Fanzine

www.505crew.de

 

HARDCORE. Sehr enegiegeladenen und guten Hardcore liefern die vier Jungs aus dem Osten hier ab. Gute Melodien, Breakdowns und ein treibender Beat peitschen die 10 Songs hier an. Dazu viel Hingabe von Seiten des Saengers, der kraeftig vom Hintergrundchor unterstuetzt wird. Soundtechnisch hat es den Jungs der leicht metallische NYHC Sound der 90er Jahre angetan. SICK OF IT ALL und AGNOSTIC FRONT standen Pate. Stellenweise wird es auch punkiger, bzw. old-schooliger. Lyrisch weiss man natuerlich , was man von Songs wie ''Hardcore'', ''Streets'' ,''Hate song'' oder ''Respect'' erwarten kann. Das in Eigenregie enstandene Release kann sich sowohl von der Machart, wie auch vom Sound her mehr als sehen lassen.

STEELTOWN | 2006

Greed Records

www.greedrecords.de

 

Lustig, der erste Song dieser mir bis dato völlig unbekannten Band trägt den Titel "Hardcore" und ist in meinen Augen ein lumpenreiner, sauguter Punkrock-Song. Warum? Weil sich diese Dirtsheath ganz klar an frühem Ami-Hardcore orientieren und da hat das eben weit mehr nach Punkrock als nach Gegröhle geklungen. Die ersten beiden Lieder - da klingt der Sänger ein bißchen nach Ian von den Pillocks - aber dann irgendwie nicht mehr. Sehr viel Wechselgesang, sowas ist ja immer gut…und ein Höllentempo. Würde ich gerne einmal Live sehen, ich glaube, das würde so manchem Hardcore-Poser die Schlabberhose ausziehen.

Steeltown Records

Oi! the Print Fanzine

www.oitheprint.at

 

Richtig guten Hardcore mit nem ordentlichen Anteil an Melodie bieten diese Jungs aus dem Roimungstrupp Umfeld! Insgesamt 10 Tracks die durchweg anhörenswert sind und zumindest mir nicht auf den Wecker gehen! Die Platte kam in Eigenproduktion ist aber richtig gut aufgemacht, also alles im Presswerk und in Druckereien, richtig schönes Teil und dazu limitiert!

KB-Records

www.kb-records.de

 

10 mal schnörkellosen Old School Hc gibbet hier zu hören. So is das gut so muss das sein. Frisch und unverkrampft und immer auch mit Melodie. geht der Vierer hier zu Werke. Das gefällt mir ausgesprochen gut, zumal ich von dieser Band bis dato noch nie etwas zu hören bekam. Die Gitarren sind ein echtes Brett, der Gesang kommt authentisch und das drumming ist immer Timingfest. Eine sehr zu empfehlende "Voll auf die Fresse Angelegenheit mit jederMenge Power ohne jegliche Emo - Screamo- Karate Kid Anleihen. In diesem Sinne..

"Hardcore - My only way" 2 böhle 77

 

"Unglaublich frischer Old-School-Hardcore mit massiver Youth-Crew-Kante. DIRTSHEATH liefern Gang-Shouts ohne Ende, eine positive Attitüde, megamäßigen Spielspaß, haben Platz für gelegentliche Gitarrensoli und einen Fronter an Bord, der eher ruft als schreit oder singt und daher streckenweise an WARZONEs Raybeez (R.I.P.) erinnert. Dazu kommt der Mut, einen Song ganz uncool einfach nur `Hardcore` zu nennen.. Die Truppe aus dem brandenburgischen Kaff Beeskow klingt, als hätte sie sich direkt von 1988 in die Jetztzeit teleportiert. Das Album wurde von ANTICOPS-Sänger Micha entsprechend simpel, aber gut knallend produziert. Hammer-Teil, das für acht Euro demnächst auch eure Hütte zum Pit umkrempelt!"

Jan Jaedicke - ROCK HARD Nr. 225/2006

 

und nochmals Old School, das ist 'GET-UP-AND-GO'. Ein wenig Crowdshouting hier, ein wenig Gebolze da, plus einer ordentlichen Portion Pathos und Klischees und fertig ist eine zehn-Song-CD, welche die GORILLA BISCUITS, SICK OF IT ALL oder auch Combos wie MADBALL und AGNOSTIC FRONT Anfang der 90er Jahre nicht besser hätten aufnehmen können. Von innovativen Ideen kann hier nicht die Rede sein, aber dafür von einer gehörigen Portion Spaß, die sich auch trotz der zeitweise hart am Limit des Erträglichen befindlichen Shout-Chören einstellt.Die Texte sind zwar meist ernsthaft, entbehren sich aber kleiner ironischer Einstreuungen, die 'GET-UP-AND-GO' einen gewissen Charme verleihen. Die Band weiß, wo sie herkommt, verpackt das in ihre Musik und gewinnt somit an Authentzität. Eine Platte, die niemanden zu neuen Erkenntnissen führen wird, aber trotzdem auf der nächsten Old-School-JUZE für Zunder und Fingerpointing im Pit sorgen könnte."

Sebastian Kötz - SLAM! /2005

 

Info: powerful old school hardcore from the east! For fans of Punishable Act, Anticops, Sick Of It All etc

CoreTex online – mailorder:

 


.. Nun aber zu Eurer CD »Get-Up-And-Go«. ABGEFAHREN!!!! Klingt sehr gut und kommt stilecht rüber. Für ne neue Band bereits ungewöhnlich gut und ambitioniert gemacht und geht ins Ohr. Der Gesang ist prima zu verstehen, was sonst oft bei Bands mangelhaft ist. Je länger ich das höre, desto mehr bin ich begeistert...klasse Ansätze.

Amöbenklang – Records:

 

Roughnecks / Hoiter Dipoiter – Die Jungs hält keiner auf SPLIT CD (Steeltown Records 2007)
Zwei neue Bands, von denen ich bis dato noch nichts kannte und die sich hier auf einer Split präsentieren, wie man es sich bei `nem ersten Schrei vor der Masse eigentlich gar nicht besser wünschen kann! Den Anfang machen die Roughnecks aus Wegeleben mit kompromisslosen Texten und der vollen Fahrt nach vorne- so lob’ ich mir das! Da wird nicht lange gezetert, sondern sofort in die vollen getreten, direkt danach Hoiter Dipoiter, die sich ebenfalls nicht lumpen lassen und – nicht verkehrt bei `ner Split!- sich zudem auch noch gut mit der Nachbarcombo ergänzen. Anspieltipps auf dem Teil „Keiner hält uns auf auf“ / „Jungs von nebenan“ / „Wir für Deutschland“ / „Schönen Gruß“ und „Hate the State“ – wohlgemerkt kommen diese Empfehlungen abwechselnd von BEIDEN Bands! Ich bin mir sicher, dass man hier noch einiges für die Zukunft erwarten darf! Gewinner auf diesem Teil sind für mich Roughnecks, die hier ohne wenn und aber -und vor allem ohne Rücksicht- das sagen, vor dem sich genügend andere Underdogs und Pseudo Outsider, aufgrund der eventuell zu verlierenden Sympathien, einscheißen! Diese Jungs tragen das Herz definitiv am richtigen Fleck! Aber auch Hoiter Dipoiter legen hier mit ihrem krachenden Sound definitiv `nen absoluten Kavalierstart hin! Wer lauten, krachigen Sound mag, bei dem beim Zweiten Lied dieses Silberlings der Nachbar schon von unten gegen die Decke klopft, der macht hier alles richtig! - Das ist hier, vor Ort, „Bezirk 7 getestet“!! Dazu gibt’s alle Texte, Fotos, Verweise und am Ende wüsste ich nicht, wieso Freunde der lauten deutschen Oi! Musik hier nicht mal ein Ohr riskieren sollten!! 6/7

Bezirk 7 Fanzine

 

Roughnecks/Hoiter Dipoiter „Die Jungs hält keiner auf“ Split CD (Steeltown Rec.)

Völlig unerwartet habe ich diese CD aus meinem Briefkasten gefischt. Hab gar nicht gewusst, dass da irgendwas in der Richtung geplant war. Umso besser. Von Bauch und seinen Mannen hat man schon länger nix mehr gehört und Hoiter Dipoiter geistern ja auch schon `ne Weile durch die Ostdeutsche Szene ohne das ich mal was von ihnen mitbekommen habe, bis auf den äußerst seltsamen Namen. Jede Band liefert hier vier Songs ab die deutschen, erdigen und rauen Skinheadsound bieten der auch mal flotter wird. Zu Roughnecks aus Saxen-Anhalt ist zu sagen, dass sie sich auf jeden Fall spielerisch um Längen gegenüber ihrem Demo verbessert haben. Gut so. Man hält an den deutschen Texten fest und singt darüber sich treu zu bleiben, zu Deutschland zu stehen & die Regierung zu hassen. Und wer gerne Bandmitglied bei ihnen werden möchte sollte möglichst schwer tätowiert sein. J Hoiter Dipoiter aus der thüringischen Schnapsstadt Nordhausen bieten uns ganz ähnliches Liedgut. Von der Strasse in die Fresse halt. Eine gute Idee, dass sich jede Band mal abwechselt und nicht jeder seine Songs hintereinander draufhaut  wie es sonst üblich ist bei Splits. Und schön aufgemacht ist das sympathische Teil auch. Warum nicht?

Zwerg Pirat Fanzine

Hoiter Dipoiter/Roughnecks „Die Jungs hält keiner auf“ Split CD (Steeltown Records)

Ich habe gerade erst jetzt kapiert, dass es zwei Bands namens Roughnecks gibt – bei diesen hier handelt es sich nicht um die gleichnamige HC Band, obwohl der Sänger durchwegs das passende Organ für diese Musik besitzen würde.
Musikalisch kann man die beiden Bands bedenkenlos über einen Kamm scheren, denn sie klingen sehr ähnlich. Etwas dünne Gitarren, aber jede Menge Aggro – harte, deutsche Skin-Musik. Das interessante an dieser Split ist, dass die Songs der beiden Bands abwechselnd zu hören sind. Das trägt noch dazu bei, dass beide Bands sehr ähnlich für mich klingen. Qualitativ halte ich diese Scheibe auf jedenfall für wichtig, denn beide Bands hinterlassen ganz klar den Eindruck, dass sie ihre Musik abseits aller Trends spielen, die auch vor unserer Szene nicht halt machen. Das ist Streetrock vom Herzen!

Oi! the Print

Roughnecks/Hoiter Dipoiter „Die Jungs hält keiner auf“ Split CD (Steeltown Records)

Das ist wahrlich eine feine Split CD. Zwei mal deutscher OI! aus Deutschland (komisch, ne) gibt es hier zu hören. Könnte man, den Bandnamen Hoiter Dipoiter entsprechend, noch im Vorhinein schlimmsten ufta ufta Oi! erwarten, so kann man das nach dem anhören dieser 8 Songs starken CD sicherlich nicht mehr. Die zwei Bands beherrschen nämlich ihre Instrumente und produzieren klassischen deutschen Oi! mit Grölstimme, wobei bei beiden Bands eine sauber Leadgitarre für eine Aufwertung der Songs sorgt. Generell tue ich mich sehr schwer die zwei Bands auseinander zu halten, sie klingen nämlich sehr ähnlich, ähnlich gut und gut ist!
3/5 Punkten

Voice of the Streets Fazine